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Mai 2011
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Home > Fallbeispiele > Fall des Monats > Mai 2011
Der Fall: ITW-Verlegung Ein Patient wird mit dem ITW verlegt. Da auf der Station das Bett noch nicht frei war, erfolgte die Aufnahme über die Notaufnahme. Der Patient war kreislaufstabil unter niedrigdosierten Katecholaminen, sediert, Intubiert und beatmet. Einige Zeit nach dem Umlager wird der Patient hyperton und beginnt gegen den Tubus zu pressen. Was war passiert: Auf dem ITW Transport lief ein Perfusor mit 2% Propofol. In der Notaufnahme wurde ein Perfusor mit 1% Propofol angeschlossen, jedoch die gleiche Infusionsrate gewählt.
Kommentar: Das Verwenden von 2% Propofol ist auf der Intensivstation sinnvoll, somit auch im ITW, in der Notaufnahme ist das Verwenden von 1% Propofol sinnvoll. Da Intensivverlegungen primär nicht in die Notaufnahme gehören, ist es auch nicht notwendig, dass die Notaufnahme 2%-iges Propofol für diese Fälle vorhält, sonst besteht Verwechslungsgefahr.
1. Verlegung von Intensivstation zu Intensivstation nur starten, wenn die aufnehmende Station auch ein Bett hat. In Ausnahmefällen wird das frei gehaltene Bett trotzdem kurzfristig manchmal mit einem unvorhergesehenen Notfall belegt. 2. Die Einstellungen vom verlegenden Team niemals blind übernehmen, sondern immer mit der eigenen Dosierung beginnen und Medikamente austauschen (hier ja richtigerweise gemacht) - aber dann auch neues Kopfrechnen für die richtige Dosierung. |
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