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Februar 1/2011
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Home > Fallbeispiele > Fall der Woche > Februar 1/2011
Der Fall: Sturz Alarmierung zu einemgestürzten Patienten mit Kopfplatzwunde und retrograder Amnesie. Der Bodycheck ist komplett unauffällig. Der Patient berichtet über einen bekannten Diabetes, keine weiteren Vorerkrankungen, keine Allergien. Vitalwerte und Blutzucker sind im Normbereich. Er erhält Metamizol i.v.. Der NA weist den Transport in die nächste Klinik mit dem RTW ohne NA Begleitung an. Wenige Minuten später erfolgt die erneute Alarmierung durch die RTW-Besatzung mit Verdacht auf Myokardinfarkt. Was war passiert: Als die RTW Besatzung im Auto das Monitoring anschließt, zeigen sich ST-Strecken Hebungen über der Hinterwand. Die richtige Schlussfolgerung: Sturz bei stummem Myokardinfarkt. Der Patient wird im Schwerpunktkrankenhaus angemeldet, wo nach einem CCT die sofortige Revaskularisierung durchgeführt wird. Kommentar: Dieser Fall zeigt wieder einmal wie wichtig eine genaue Anamnese sein kann. Vor allem bei älteren Patienten, die unbeobachtet, aber auch beobachtet Stürzen muss immer genau nach der Ursache des Sturzes gesucht werden. Auch hier gilt zu aller erst die lebensbedrohlichen Erkrankungen, sowie die leicht zu behandelnden auszuschließen: Hypoglykämie: Blutzucker bestimmen Myokardinfarkt: EKG anlegen, man hat es meist sowieso dabei Lungenembolie: Hier ist es schon nicht mehr ganz so einfach |
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