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Fehlleitung durch GPS
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Home > Fallbeispiele > Archiv - direkt hier klicken > Latente Systemfehler > Fehlleitung durch GPS
Der Fall: Fehlleitung durch GPS NEF bisweilen an eine falsche Adresse oder in ein komplett falsche Richtung. Konkreter Fall: plötzlicher Herztod eines jungen Patienten, Ereignis beobachtet durch Angehörige. Das Ganze zu Hause im Sommer. Fahrzeit vom NEF-Stützpunkt zum Einsatzort ca. 5 Minuten. Tatsächliches Eintreffen des NA ca. 15 Minuten nach Alarmierung aufgrund Fehlleitung durch das GPS. Nach ca. 10 minütiger Verzögerung frustrane Reaninmation bei Asystolie. Ob bei möglichem frühzeitigen Eintreffen die Reanimation erfolgreich gewesen wäre bleibt fraglich, ist aber nicht auszuschliessen. Kommentar: Hier stellt sich sicher nicht die Frage "GPS ja oder nein?". Über die Summe von Einsätzen gerechnet ist ein GPS wahrscheinlich immer noch sicherer als das Karte lesen, wobei Einzelfälle wie hier nicht auszuschliessen sind. Somit bleibt in diesem Fall ein technisches Problem und dies sollte genauer analysiert werden, ist aber ohne die kompletten Einzelheiten her nicht machbar. Diese Art von Zwischenfällen (die sicher meistens ohne Folgen sind, wenn nicht zufällig der Patient einen Herztod erleidet, zufällig der RTW nicht rechtzeitig vor Ort, zufällig keine Laienreanimation, ... zusammen gefaßt: Wenn nicht eine Verkettung unglücklicher Umstände hinzu kommt) muss man natürlich versuchen zu minimieren. Aber dazu sind genauere Umstände zu wissen. |
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