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Juli 2011
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Home > Fallbeispiele > Fall des Monats > Juli 2011
Der Fall: Indianer Versorgung eines Patienten nach Motorradunfall. Der RTW ist zuerst vor Ort und beginnt mit der Erstversorgung inkl. O2 Gabe; Wärmeerhalt, Stifnec, i.v. Zugang G16. Bei der Untersuchung ergab sich ein Verdacht auf eine Beckenfraktur, sodass der Patient mit der Schaufeltrage auf ein Vakuumbett gelagert wird. NEF trifft währenddessen ein. Der NA legt einen zweiten i.v.- Zugang, den er aus der Jackentasche „zaubert“ und sticht anschließend mangels Abwurf die Kanüle ins Vakuumbett!!! Die Matratze wird undicht und kann nur provisorisch mit Pflaster "geflickt" und wieder abgesaugt werden. So hält die Matratze bis zur Klinik mit 2x nachsaugen. Anmerkung des Autors: Wir haben auch sogenannte "Sicherheitsbraunülen" ….. Kommentar: Da hilft nur eines: Sicherheitsbraunülen als Standard. .....Letztlich ist es natürlich so, dass man gegen Notärzte, die möglicherweise noch mit Messern in Vakuummatratzen stechen, weil sie ein Indianergefühl verspüren, wenig machen kann. Peate WF Preventing needlesticks in emergency medical system workers. J Occup Environ Med 2001;43:554-7. |
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