|
|
|
|||||||||||||
|
|
|
![]() |
|
![]() |
|
|
||||||||
|
|
|
|||||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||
|
|
|
Oktober 2011
|
|
|
||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||
|
Home > Fallbeispiele > Fall des Monats > Oktober 2011
Überlegungen zum Atemwegsmanagement Fall 2: Ein RTW-Team findet einen Patienten morgens gegen 4:00 reanimationspflichtig in der Wohnung vor und leitet die Reanimation ein. Ein Larynxtubus wird eingeführt. Das Beatmusgerät alarmiert sofort nach Einführen des LT „niedriger Beatmungsdruck“. Die Verbindungen werden überprüft- alle dicht- und danach der Alarm ignoriert mit der Erklärung „der Patient lässt sich ja gut beatmen“. Das eintreffende NEF Team bemerkt den Alarm „zu niedriger Beatmungsdruck“ auch und sucht abermals nach dem Grund: Der Larynxtubus liegt im Mundraum! Die Reanimation ist nicht erfolgreich. Nachbesprechung: Das Einführen des LT war zuvor nur einmalig trainiert worden und die wichtigste Botschaft des Dozenten sei gewesen: " Einen LT kann man nicht falsch platzieren“; eine Fixation sei auch nicht nötig, da „die Blockung den Tubus allein fest genug“ fixiere. Fragen: Wurde trainiert was zu tun ist bei verschiedenen Alarmierungen des Beatmungsgerätes? Wie sieht der Algorithmus bei Beatmungsproblemen aus? Reicht ein einmaliges Training zur Handhabung des alternativen Atemwegsmanagements aus??? Überlegungen: Ø Übung macht den Meister: Häufiges und wiederholtes Training in der Handhabung und Anwendung alternativer Atemwege ist wichtig- für alle Mitglieder des Rettungsteams Ø Algorithmen bei Problemen Ø Stille ist keine Lösung!! D.h. wenn ein Gerät alarmiert reicht es nicht aus den Alarm stumm zu schalten oder zu ignorieren, bis man nicht alle möglichen Ursachen abgeklärt hat. Abhängig von den Geräteeinstellungen sind zwar einige Alarmmeldungen nicht akut, jedoch sollte man der Ursache der Meldung auf den Grund gehen. Ø Fixierung/Sicherung des Tubus gehört zur Atemwegssicherung zwingend dazu Ø Bei Lagerungsmanövern wird der Tubus zusätzlich manuell fixiert- dies ist die Verantwortung der am Kopf des Patienten stehenden Person Ø Und zu guter Letz gehört das Intubations- /Atemwegsbesteck während des Transportes immer an den Patienten. |
||||||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||