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Sturz vom Apfelbaum
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Home > Fallbeispiele > Archiv - direkt hier klicken > Sturz vom Apfelbaum
Der Fall: Sturz vom Apfelbaum Sturz eines älteren Herrn vom Apfelbaum. Pt. lag unter dem Baum, nur bedingt ansprechbar, ansonsten soweit stabil. Am Schädel Schürfwunden, alle 4 Extremitäten bewegt. Einladung in den RTW, dort bei genauerer Betrachtung Rippenserienfraktur. Elektive ITN mit Anlage Thoraxdrainage. Übergabe in dem nahegelegenen Kreiskrankenhaus stabil. Tod des Patienten nach 3 Tagen an einer SAB, die nicht erkannt wurde. Neurochirurgie im Hause nicht vorhanden. Aufgrund des sonst nicht lebensgefährlichen Verletzungsmusters ist die traumatische SAB (Neurologie war vom NA als unauffällig beschrieben worden!)dann übersehen worden, dies war die Todesursache.
Kommentar: Beim Sturz von einer Höhe, die höher ist als die Körpergrösse, muss man von einem potentiellen Polytrauma ausgehen. Bei einem bedingt ansprechbaren Patienten ist der Glasgow Coma Scale – genau das wäre hier interessant, ist aber nicht dokumentiert. Neurologisch unauffällig ist ein Patient bei bedingter Ansprechbarkeit? War der Patient wirklich voll zur Zeit orientiert?
1. Quartal 2008 |
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